Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Verant­wortlich für diese Webseite ist:

Prof. Dr. Barbara Kavemann
Düssel­dorfer Str. 4
10719 Berlin
E‑Mail: soffi-​berlin@​web.​de
Telefon: +49 30 37 30 56 36

Datenschutzerklärung

Einleitung und Überblick

Wir haben diese Daten­schutz­er­klärung (Fassung 01.02.2023 – 322400037) verfasst, um Ihnen gemäß der Vorgaben der Daten­schutz-Grund­ver­ordnung (EU) 2016/​679 und anwend­baren natio­nalen Gesetzen zu erklären, welche perso­nen­be­zo­genen Daten (kurz Daten) wir als Verant­wort­liche – und die von uns beauf­tragten Auftrags­ver­ar­beiter (z. B. Provider) – verar­beiten, zukünftig verar­beiten werden und welche recht­mä­ßigen Möglich­keiten Sie haben. Die verwen­deten Begriffe sind geschlechts­neutral zu verstehen.
Kurz gesagt: Wir infor­mieren Sie umfassend über Daten, die wir über Sie verar­beiten.

Daten­schutz­er­klä­rungen klingen für gewöhnlich sehr technisch und verwenden juristische Fachbe­griffe. Diese Daten­schutz­er­klärung soll Ihnen hingegen die wichtigsten Dinge so einfach und trans­parent wie möglich beschreiben. Soweit es der Trans­parenz förderlich ist, werden technische Begriffe leser­freundlich erklärt, Links zu weiter­füh­renden Infor­ma­tionen geboten und Grafiken zum Einsatz gebracht. Wir infor­mieren damit in klarer und einfacher Sprache, dass wir im Rahmen unserer Geschäfts­tä­tig­keiten nur dann perso­nen­be­zogene Daten verar­beiten, wenn eine entspre­chende gesetz­liche Grundlage gegeben ist. Das ist sicher nicht möglich, wenn man möglichst knappe, unklare und juristisch-technische Erklä­rungen abgibt, so wie sie im Internet oft Standard sind, wenn es um Daten­schutz geht. Ich hoffe, Sie finden die folgenden Erläu­te­rungen inter­essant und infor­mativ und vielleicht ist die eine oder andere Infor­mation dabei, die Sie noch nicht kannten.
Wenn trotzdem Fragen bleiben, möchten wir Sie bitten, sich an die unten bzw. im Impressum genannte verant­wort­liche Stelle zu wenden, den vorhan­denen Links zu folgen und sich weitere Infor­ma­tionen auf Dritt­seiten anzusehen. Unsere Kontakt­daten finden Sie selbst­ver­ständlich auch im Impressum.

Anwendungsbereich

Diese Daten­schutz­er­klärung gilt für alle von uns im Unter­nehmen verar­bei­teten perso­nen­be­zo­genen Daten und für alle perso­nen­be­zo­genen Daten, die von uns beauf­tragte Firmen (Auftrags­ver­ar­beiter) verar­beiten. Mit perso­nen­be­zo­genen Daten meinen wir Infor­ma­tionen im Sinne des Art. 4 Nr. 1 DSGVO wie zum Beispiel Name, E‑Mail-Adresse und posta­lische Anschrift einer Person. Die Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten sorgt dafür, dass wir unsere Dienst­lei­stungen und Produkte anbieten und abrechnen können, sei es online oder offline. Der Anwen­dungs­be­reich dieser Daten­schutz­er­klärung umfasst:

  • alle Online­auf­tritte (Websites, Online­shops), die wir betreiben
  • Social Media Auftritte und E‑Mail-Kommu­ni­kation
  • mobile Apps für Smart­phones und andere Geräte

Kurz gesagt: Die Daten­schutz­er­klärung gilt für alle Bereiche, in denen perso­nen­be­zogene Daten im Unter­nehmen über die genannten Kanäle struk­tu­riert verar­beitet werden. Sollten wir außerhalb dieser Kanäle mit Ihnen in Rechts­be­zie­hungen eintreten, werden wir Sie gegebe­nen­falls gesondert infor­mieren.

Rechtsgrundlagen

In der folgenden Daten­schutz­er­klärung geben wir Ihnen trans­pa­rente Infor­ma­tionen zu den recht­lichen Grund­sätzen und Vorschriften, also den Rechts­grund­lagen der Daten­schutz-Grund­ver­ordnung, die uns ermög­lichen, perso­nen­be­zogene Daten zu verar­beiten.
Was das EU-Recht betrifft, beziehen wir uns auf die VERORDNUNG (EU) 2016/​679 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. April 2016. Diese Daten­schutz-Grund­ver­ordnung der EU können Sie selbst­ver­ständlich online auf EUR-Lex, dem Zugang zum EU-Recht, unter https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=celex%3A32016R0679 nachlesen.

Wir verar­beiten Ihre Daten nur, wenn minde­stens eine der folgenden Bedin­gungen zutrifft:

  1. Einwil­ligung (Artikel 6 Absatz 1 lit. a DSGVO): Sie haben uns Ihre Einwil­ligung gegeben, Daten zu einem bestimmten Zweck zu verar­beiten. Ein Beispiel wäre die Speicherung Ihrer einge­ge­benen Daten eines Kontakt­for­mulars.
  2. Vertrag (Artikel 6 Absatz 1 lit. b DSGVO): Um einen Vertrag oder vorver­trag­liche Verpflich­tungen mit Ihnen zu erfüllen, verar­beiten wir Ihre Daten. Wenn wir zum Beispiel einen Kaufvertrag mit Ihnen abschließen, benötigen wir vorab perso­nen­be­zogene Infor­ma­tionen.
  3. Recht­liche Verpflichtung (Artikel 6 Absatz 1 lit. c DSGVO): Wenn wir einer recht­lichen Verpflichtung unter­liegen, verar­beiten wir Ihre Daten. Zum Beispiel sind wir gesetzlich verpflichtet Rechnungen für die Buchhaltung aufzu­heben. Diese enthalten in der Regel perso­nen­be­zogene Daten.
  4. Berech­tigte Inter­essen (Artikel 6 Absatz 1 lit. f DSGVO): Im Falle berech­tigter Inter­essen, die Ihre Grund­rechte nicht einschränken, behalten wir uns die Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten vor. Wir müssen zum Beispiel gewisse Daten verar­beiten, um unsere Website sicher und wirtschaftlich effizient betreiben zu können. Diese Verar­beitung ist somit ein berech­tigtes Interesse.

Weitere Bedin­gungen wie die Wahrnehmung von Aufnahmen im öffent­lichen Interesse und Ausübung öffent­licher Gewalt sowie dem Schutz lebens­wich­tiger Inter­essen treten bei uns in der Regel nicht auf. Soweit eine solche Rechts­grundlage doch einschlägig sein sollte, wird diese an der entspre­chenden Stelle ausge­wiesen.

Zusätzlich zu der EU-Verordnung gelten auch noch nationale Gesetze:

  • In Öster­reich ist dies das Bundes­gesetz zum Schutz natür­licher Personen bei der Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten (Daten­schutz­gesetz), kurz DSG.
  • In Deutschland gilt das Bundes­da­ten­schutz­gesetz, kurz BDSG.

Sofern weitere regionale oder nationale Gesetze zur Anwendung kommen, infor­mieren wir Sie in den folgenden Abschnitten darüber.

Speicherdauer

Dass wir perso­nen­be­zogene Daten nur so lange speichern, wie es für die Bereit­stellung unserer Dienst­lei­stungen und Produkte unbedingt notwendig ist, gilt als generelles Kriterium bei uns. Das bedeutet, dass wir perso­nen­be­zogene Daten löschen, sobald der Grund für die Daten­ver­ar­beitung nicht mehr vorhanden ist. In einigen Fällen sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, bestimmte Daten auch nach Wegfall des ursprüng­liches Zwecks zu speichern, zum Beispiel zu Zwecken der Buchführung.

Sollten Sie die Löschung Ihrer Daten wünschen oder die Einwil­ligung zur Daten­ver­ar­beitung wider­rufen, werden die Daten so rasch wie möglich und soweit keine Pflicht zur Speicherung besteht, gelöscht.

Über die konkrete Dauer der jewei­ligen Daten­ver­ar­beitung infor­mieren wir Sie weiter unten, sofern wir weitere Infor­ma­tionen dazu haben.

Rechte laut Datenschutz-Grundverordnung

Gemäß Artikel 13, 14 DSGVO infor­mieren wir Sie über die folgenden Rechte, die Ihnen zustehen, damit es zu einer fairen und trans­pa­renten Verar­beitung von Daten kommt:

  • Sie haben laut Artikel 15 DSGVO ein Auskunfts­recht darüber, ob wir Daten von Ihnen verar­beiten. Sollte das zutreffen, haben Sie Recht darauf eine Kopie der Daten zu erhalten und die folgenden Infor­ma­tionen zu erfahren:
    • zu welchem Zweck wir die Verar­beitung durch­führen;
    • die Kategorien, also die Arten von Daten, die verar­beitet werden;
    • wer diese Daten erhält und wenn die Daten an Dritt­länder übermittelt werden, wie die Sicherheit garan­tiert werden kann;
    • wie lange die Daten gespei­chert werden;
    • das Bestehen des Rechts auf Berich­tigung, Löschung oder Einschränkung der Verar­beitung und dem Wider­spruchs­recht gegen die Verar­beitung;
    • dass Sie sich bei einer Aufsichts­be­hörde beschweren können (Links zu diesen Behörden finden Sie weiter unten);
    • die Herkunft der Daten, wenn wir sie nicht bei Ihnen erhoben haben;
    • ob Profiling durch­ge­führt wird, ob also Daten automa­tisch ausge­wertet werden, um zu einem persön­lichen Profil von Ihnen zu gelangen.
  • Sie haben laut Artikel 16 DSGVO ein Recht auf Berich­tigung der Daten, was bedeutet, dass wir Daten richtig stellen müssen, falls Sie Fehler finden.
  • Sie haben laut Artikel 17 DSGVO das Recht auf Löschung („Recht auf Verges­sen­werden“), was konkret bedeutet, dass Sie die Löschung Ihrer Daten verlangen dürfen.
  • Sie haben laut Artikel 18 DSGVO das Recht auf Einschränkung der Verar­beitung, was bedeutet, dass wir die Daten nur mehr speichern dürfen aber nicht weiter verwenden.
  • Sie haben laut Artikel 20 DSGVO das Recht auf Daten­über­trag­barkeit, was bedeutet, dass wir Ihnen auf Anfrage Ihre Daten in einem gängigen Format zur Verfügung stellen.
  • Sie haben laut Artikel 21 DSGVO ein Wider­spruchs­recht, welches nach Durch­setzung eine Änderung der Verar­beitung mit sich bringt.
    • Wenn die Verar­beitung Ihrer Daten auf Artikel 6 Abs. 1 lit. e (öffent­liches Interesse, Ausübung öffent­licher Gewalt) oder Artikel 6 Abs. 1 lit. f (berech­tigtes Interesse) basiert, können Sie gegen die Verar­beitung Wider­spruch einlegen. Wir prüfen danach so rasch wie möglich, ob wir diesem Wider­spruch rechtlich nachkommen können.
    • Werden Daten verwendet, um Direkt­werbung zu betreiben, können Sie jederzeit gegen diese Art der Daten­ver­ar­beitung wider­sprechen. Wir dürfen Ihre Daten danach nicht mehr für Direkt­mar­keting verwenden.
    • Werden Daten verwendet, um Profiling zu betreiben, können Sie jederzeit gegen diese Art der Daten­ver­ar­beitung wider­sprechen. Wir dürfen Ihre Daten danach nicht mehr für Profiling verwenden.
  • Sie haben laut Artikel 22 DSGVO unter Umständen das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automa­ti­sierten Verar­beitung (zum Beispiel Profiling) beruhenden Entscheidung unter­worfen zu werden.
  • Sie haben laut Artikel 77 DSGVO das Recht auf Beschwerde. Das heißt, Sie können sich jederzeit bei der Daten­schutz­be­hörde beschweren, wenn Sie der Meinung sind, dass die Daten­ver­ar­beitung von perso­nen­be­zo­genen Daten gegen die DSGVO verstößt.

Kurz gesagt: Sie haben Rechte – zögern Sie nicht, die oben gelistete verant­wort­liche Stelle bei uns zu kontak­tieren!

Wenn Sie glauben, dass die Verar­beitung Ihrer Daten gegen das Daten­schutz­recht verstößt oder Ihre daten­schutz­recht­lichen Ansprüche in sonst einer Weise verletzt worden sind, können Sie sich bei der Aufsichts­be­hörde beschweren. Diese ist für Öster­reich die Daten­schutz­be­hörde, deren Website Sie unter https://​www​.dsb​.gv​.at/ finden. In Deutschland gibt es für jedes Bundesland einen Daten­schutz­be­auf­tragten. Für nähere Infor­ma­tionen können Sie sich an die Bundes­be­auf­tragte für den Daten­schutz und die Infor­ma­ti­ons­freiheit (BfDI) wenden. Für unser Unter­nehmen ist die folgende lokale Daten­schutz­be­hörde zuständig:

Berlin Datenschutzbehörde

Landes­be­auf­tragte für Daten­schutz: Maja Smoltczyk
Adresse: Fried­rich­straße 219, 10969 Berlin
Telefonnr.: 030/​138 89 – 0
E‑Mail-Adresse: mailbox@​datenschutz-​berlin.​de
Website: https://​www​.daten​schutz​-berlin​.de/

Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)

In diesem Abschnitt möchten wir Ihnen erklären, was ein Auftrags­ver­ar­bei­tungs­vertrag ist und warum dieser benötigt wird. Weil das Wort “Auftrags­ver­ar­bei­tungs­vertrag” ein ziemlicher Zungen­brecher ist, werden wir hier im Text auch öfters nur das Akronym AVV benutzen. Wie die meisten Unter­nehmen arbeiten wir nicht alleine, sondern nehmen auch selbst Dienst­lei­stungen anderer Unter­nehmen oder Einzel­per­sonen in Anspruch. Durch die Einbe­ziehung verschie­dener Unter­nehmen bzw. Dienst­leister kann es sein, dass wir perso­nen­be­zogene Daten zur Verar­beitung weiter­geben. Diese Partner fungieren dann als Auftrags­ver­ar­beiter, mit denen wir einen Vertrag, den sogenannten Auftrags­ver­ar­bei­tungs­vertrag (AVV), abschließen. Für Sie am wichtigsten zu wissen ist, dass die Verar­beitung Ihrer perso­nen­be­zo­genen Daten ausschließlich nach unserer Weisung erfolgt und durch den AVV geregelt werden muss.

Wer sind Auftragsverarbeiter?

Wir sind als Unter­nehmen und Website­inhaber für alle Daten, die wir von Ihnen verar­beiten verant­wortlich. Neben den Verant­wort­lichen kann es auch sogenannte Auftrags­ver­ar­beiter geben. Dazu zählt jedes Unter­nehmen bzw. jede Person, die in unserem Auftrag perso­nen­be­zogene Daten verar­beitet. Genauer und nach der DSGVO-Definition gesagt: jede natür­liche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder eine andere Stelle, die in unserem Auftrag perso­nen­be­zogene Daten verar­beitet, gilt als Auftrags­ver­ar­beiter. Auftrags­ver­ar­beiter können folglich Dienst­leister wie Hosting- oder Cloudan­bieter, Bezah­lungs- oder Newsletter-Anbieter oder große Unter­nehmen wie beispiels­weise Google oder Microsoft sein.

Zur besseren Verständ­lichkeit der Begriff­lich­keiten hier ein Überblick über die drei Rollen in der DSGVO:

Betrof­fener (Sie als Kunde oder Inter­essent) → Verant­wort­licher (wir als Unter­nehmen und Auftrag­geber) → Auftrags­ver­ar­beiter (Dienst­leister wie z. B. Webhoster oder Cloudan­bieter)

Inhalt eines Auftragsverarbeitungsvertrages

Wie bereits oben erwähnt, haben wir mit unseren Partnern, die als Auftrags­ver­ar­beiter fungieren, einen AVV abgeschlossen. Darin wird allen voran festge­halten, dass der Auftrags­ver­ar­beiter die zu bearbei­tenden Daten ausschließlich gemäß der DSGVO verar­beitet. Der Vertrag muss schriftlich abgeschlossen werden, aller­dings gilt in diesem Zusam­menhang auch der elektro­nische Vertrags­ab­schluss als „schriftlich“. Erst auf der Grundlage des Vertrags erfolgt die Verar­beitung der perso­nen­be­zo­genen Daten. Im Vertrag muss folgendes enthalten sein:

  • Bindung an uns als Verant­wort­lichen
  • Pflichten und Rechte des Verant­wort­lichen
  • Kategorien betrof­fener Personen
  • Art der perso­nen­be­zo­genen Daten
  • Art und Zweck der Daten­ver­ar­beitung
  • Gegen­stand und Dauer der Daten­ver­ar­beitung
  • Durch­füh­rungsort der Daten­ver­ar­beitung

Weiters enthält der Vertrag alle Pflichten des Auftrags­ver­ar­beiters. Die wichtigsten Pflichten sind:

  • Maßnahmen zur Daten­si­cherheit zu gewähr­leisten
  • mögliche technische und organi­sa­to­ri­schen Maßnahmen zu treffen, um die Rechte der betrof­fenen Person zu schützen
  • ein Daten-Verar­bei­tungs­ver­zeichnis zu führen
  • auf Anfrage der Daten­schutz-Aufsichts­be­hörde mit dieser zusam­men­zu­ar­beiten
  • eine Risiko­analyse in Bezug auf die erhal­tenen perso­nen­be­zo­genen Daten durch­zu­führen
  • Sub-Auftrags­ver­ar­beiter dürfen nur mit schrift­licher Geneh­migung des Verant­wort­lichen beauf­tragt werden

Wie so eine AVV konkret aussieht, können Sie sich beispiels­weise unter https://​www​.wko​.at/​s​e​r​v​i​c​e​/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​s​r​e​c​h​t​-​g​e​w​e​r​b​e​r​e​c​h​t​/​e​u​-​d​s​g​v​o​-​m​u​s​t​e​r​v​e​r​t​r​a​g​-​a​u​f​t​r​a​g​s​v​e​r​a​r​b​e​i​t​u​n​g​.html ansehen. Hier wird ein Muster­vertrag vorge­stellt.

Webhosting Einleitung

Was ist Webhosting?

Wenn Sie heutzutage Websites besuchen, werden gewisse Infor­ma­tionen – auch perso­nen­be­zogene Daten – automa­tisch erstellt und gespei­chert, so auch auf dieser Website. Diese Daten sollten möglichst sparsam und nur mit Begründung verar­beitet werden. Mit Website meinen wir übrigens die Gesamtheit aller Webseiten auf einer Domain, d.h. alles von der Start­seite (Homepage) bis hin zur aller letzten Unter­seite (wie dieser hier). Mit Domain meinen wir zum Beispiel beispiel​.de oder muster​bei​spiel​.com.

Wenn Sie eine Website auf einem Computer, Tablet oder Smart­phone ansehen möchten, verwenden Sie dafür ein Programm, das sich Webbrowser nennt. Sie kennen vermutlich einige Webbrowser beim Namen: Google Chrome, Microsoft Edge, Mozilla Firefox und Apple Safari. Wir sagen kurz Browser oder Webbrowser dazu.

Um die Website anzuzeigen, muss sich der Browser zu einem anderen Computer verbinden, wo der Code der Website gespei­chert ist: dem Webserver. Der Betrieb eines Webservers ist eine kompli­zierte und aufwendige Aufgabe, weswegen dies in der Regel von profes­sio­nellen Anbietern, den Providern, übernommen wird. Diese bieten Webho­sting an und sorgen damit für eine verläss­liche und fehler­freie Speicherung der Daten von Websites. Eine ganze Menge Fachbe­griffe, aber bitte bleiben Sie dran, es wird noch besser!

Bei der Verbin­dungs­auf­nahme des Browsers auf Ihrem Computer (Desktop, Laptop, Tablet oder Smart­phone) und während der Daten­über­tragung zu und vom Webserver kann es zu einer Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten kommen. Einer­seits speichert Ihr Computer Daten, anderer­seits muss auch der Webserver Daten eine Zeit lang speichern, um einen ordent­lichen Betrieb zu gewähr­leisten.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, daher zeigt folgende Grafik zur Veran­schau­li­chung das Zusam­men­spiel zwischen Browser, dem Internet und dem Hosting-Provider.

Browser und Webserver

Warum verarbeiten wir personenbezogene Daten?

Die Zwecke der Daten­ver­ar­beitung sind:

  1. Profes­sio­nelles Hosting der Website und Absicherung des Betriebs
  2. zur Aufrecht­erhaltung der Betriebs- und IT-Sicherheit
  3. Anonyme Auswertung des Zugriffs­ver­haltens zur Verbes­serung unseres Angebots und ggf. zur Straf­ver­folgung bzw. Verfolgung von Ansprüchen

Welche Daten werden verarbeitet?

Auch während Sie unsere Website jetzt gerade besuchen, speichert unser Webserver, das ist der Computer auf dem diese Webseite gespei­chert ist, in der Regel automa­tisch Daten wie

Wie lange werden Daten gespeichert?

In der Regel werden die oben genannten Daten zwei Wochen gespei­chert und danach automa­tisch gelöscht. Wir geben diese Daten nicht weiter, können jedoch nicht ausschließen, dass diese Daten beim Vorliegen von rechts­wid­rigem Verhalten von Behörden einge­sehen werden.

Kurz gesagt: Ihr Besuch wird durch unseren Provider (Firma, die unsere Website auf spezi­ellen Computern (Servern) laufen lässt), proto­kol­liert, aber wir geben Ihre Daten nicht ohne Zustimmung weiter!

Rechtsgrundlage

Die Recht­mä­ßigkeit der Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten im Rahmen des Webho­sting ergibt sich aus Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Wahrung der berech­tigten Inter­essen), denn die Nutzung von profes­sio­nellem Hosting bei einem Provider ist notwendig, um das Unter­nehmen im Internet sicher und nutzer­freundlich präsen­tieren und Angriffe und Forde­rungen hieraus gegebe­nen­falls verfolgen zu können.

Zwischen uns und dem Hosting-Provider besteht in der Regel ein Vertrag über die Auftrags­ver­ar­beitung gemäß Art. 28 f. DSGVO, der die Einhaltung von Daten­schutz gewähr­leistet und Daten­si­cherheit garan­tiert.

1&1 IONOS Webhosting Datenschutzerklärung

Wir nutzen IONOS by 1&1, um unsere Website zu hosten. In Deutschland hat die 1&1 IONOS SE ihren Sitz in Elgen­dorfer Str. 57, 56410 Montabaur, in Öster­reich finden Sie die 1&1 IONOS SE in der Gumpen­dorfer Straße 142/​PF 266, 1060 Wien. IONOS bietet folgende Leistungen rund um Webho­sting an: Domain, Website & Shop, Hosting & WordPress, Marketing, E‑Mail & Office, IONOS Cloud und Server.

Wenn Sie mehr über den Daten­schutz für IONOS Website erfahren möchten, besuchen Sie bitte die Daten­schutz­er­klärung auf ionos​.de.

Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) IONOS

Wir haben im Sinne des Artikels 28 der Daten­schutz-Grund­ver­ordnung (DSGVO) mit IONOS einen Auftrags­ver­ar­bei­tungs­vertrag (AVV) abgeschlossen. Was ein AVV genau ist und vor allem, was in einem AVV enthalten sein muss, können Sie in unserem allge­meinen Abschnitt „Auftrags­ver­ar­bei­tungs­vertrag (AVV)“ nachlesen.

Dieser Vertrag ist gesetzlich vorge­schrieben, weil IONOS in unserem Auftrag perso­nen­be­zogene Daten verar­beitet. Darin wird geklärt, dass IONOS Daten, die sie von uns erhalten, nur nach unserer Weisung verar­beiten darf und die DSGVO einhalten muss. Den Link zum Auftrags­ver­ar­bei­tungs­vertrag (AVV) finden Sie unter https://​www​.ionos​.de/​h​i​l​f​e​/​d​a​t​e​n​s​c​h​u​t​z​/​a​l​l​g​e​m​e​i​n​e​-​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​e​n​-​z​u​r​-​d​a​t​e​n​s​c​h​u​t​z​-​g​r​u​n​d​v​e​r​o​r​d​n​u​n​g​-​d​s​g​v​o​/​a​u​f​t​r​a​g​s​v​e​r​a​r​b​e​i​tung/.

Alle Texte sind urheber­rechtlich geschützt.

Quelle: Erstellt mit dem Daten­schutz Generator von AdSimple